Sammlung der Picasso Originalplakate

Künstler

Pablo Picasso

Titel

Exposition Vallauris,1952

Technik

Buchdruck

Format

80x60 cm

Jahr

1952

Auflage

1'400 Exemplare

Artikel-Nummer

101719

Werkverzeichnis

PV: 520701



Sammlung der Picasso Originalplakate, Exposition Vallauris,1952

Beschreibung


Klassifikation
Originalgrafik
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Dieses Plakat weist die gleichen Druckeigenschaften wie das Plakat Exposition 1951. Arnera schreibt auf dem Vallaurus-Plakat von 1951 handschriftlich: << Affiche de Picasso épreuve original d'aterier tirée d'après un cliché ZING TYPOgraphique>>. Picasso zeichnete das Bild eigenhändig auf eine Zinkplatte.

Auflage

450 Exemplare, schwarz auf weissem Papier;
350 Exemplare, schwarz auf gelbem Papier;
500 Exemplare, schwarz auf orangem Papier;
100 Exemplare, Probedruck auf gelbem Papier;
einige Exemplare schwarz auf grünem und gelbem Papier, davon einige mit rotem Farbstift signiert. 

Format

80x60 cm, Bild: 80x60 cm

Ausstellungsort

Vallauris

Ausstellungsdatum

Traditionelle Sommerausstellung von ende Juli bis mitte September 1952

Reproduktionen

1'000 Exemplare wurden im gleichen Jahr fotografisch verkleinert (64x45 cm) und, mit Picassos Einverständnis, für eine Ausstellung im Maison de la Pensée gedruckt. Picasso entwarf dazu die Schrift;
Reproduktion der Galerie Strunskaya Zürich, 1973, in Originalgrösse. Auflage unbekannt;
es existiert eine weitere Reproduktion (Papier 51,5 x 40,3 und Bild 50.2 x 38.5 cm),
Verleger und Auflage sind unbekannt.

Anmerkung

Eines der schönsten Plakate von Picasso. Es gefällt ihm so sehr, dass er mehrere Farbversionen druckte. Das Plakat belegt die bedeutende Rolle, welche die Ziege in Picassos Ikonografie seit den vierziger Jahren einnimmt. So entsteht etwa 1950 die grosse Plastk «La chèvre», 1951-53, das plastische Stilleben «Cran de chèvre, bouteille et bougie». Eine dem Plakatmotiv nahe, verwandte Zeichnung des Ziegenschädels ist 1951 datiert.
Darüber hinaus stellt Picasso den «Ziegenschädel im Profil», 1950 und 1952, auf einer Reihe von Keramikteller und -vasen dar. In diesem Plakat lässt sich ein Anflug von Humor in den Augen und dem Mund, in den fallenden Hörnern und der Art, wie das Datum eingearbeitet ist, entdecken.
Während Bloch, Czwiklitzer und Rodrigo das Blatt als Originallinolschnitt beschreiben, ist es bei Brigitte Baer nicht als Originallinolschnitt verzeichnet. Für Baer weist das Blatt nicht die typischen schmalen Ein- und Austritte in der Linolplatte auf, wie sie normalerweise bei der Bearbeitung mit einem Linolstichel entstehen. Zudem weisen die ausgestochenen Flächen nicht die typischen feinen Striche auf, welche durch die Überstände entstehen, wie sie in allen andern Linolschnitten von Picasso zu sehen sind. Baer nimmt an, dass es sich um einen Buchdruck handelt.

Verleger

Association Vallaurienne D'Expansion Céramique

Druck

Arnéra, Vallauris

Hinweis

Czwiklitzer: dtv 11
Rodrigo: 013 - 014
Bloch: Thome I, Nr. 1257 


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