Internet-Werkverzeichnis aller Picasso Originalplakate

Künstler

Pablo Picasso

Titel

Ausstellung Vallauris 1952

Technik

Buchdruck

Format

80 x 60 cm

Jahr

1952

Auflage

1'400 Exemplare

Artikel-Nummer

101556

Werkverzeichnis

PV 520602
dtv 11
Rodrigo 013 - 014



Internet-Werkverzeichnis aller Picasso Originalplakate, Ausstellung Vallauris 1952

Beschreibung


Klassifikation
Original-Plakat (Originalentwurf)
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Buchdruck nach einer eigens für dieses Plakat gezeichneten Vorlage von Picasso.

Auflage

450 Exemplare, schwarz auf weissem Papier
350 Exemplare, schwarz auf gelbem Papier
500 Exemplare, schwarz auf orangefarbigem Papier
100 Exemplare, Probedruck auf gelbem Papier
Einige Exemplare Schwarz und grün-gelb. Davon einige mit rotem Farbstift signiert. 

Format

Bild 66.2 x 51 cm, Papier 80 x 60 cm

Ausstellungsort

Vallauris

Ausstellungsdatum

Austtellung der potter assotiaion, ca. Juni 1952

Reproduktionen


1'000 Exemplare wurden im gleichen Jahr fotografisch verkleinert (64 x 45 cm) und mit Picasso's Einverständnis, für eine Ausstellung im Maison de la Pensée gedruckt. Picasso entwarf dazu die Schrift.
1. Reproduktion der Galerie Strunskaya Zürich, 1973 in Originalgrösse. Auflage
   unbekannt.
2. Es existiert eine weitere Reproduktion aus der Zeit Papier 50 x 40 cm
   Bild 47 x 36 cm. Verleger und Auflage unbekannt.

Anmerkung

Dies ist eines der schönsten Plakate von Picasso. Es gefiel ihm so, dass er mehrere Farbversionen druckte.
Das Plakat belegt die bedeutende Rolle,welche die Ziege in Picassos Ikonografie seit den vierziger Jahren einnahm. So entstand u.a. 1950 die grosse Plastk "La chèvre", 1951 - 53 das plastische Stilleben "Cran de chèvre, bouteille et bougie"; eine dem Plakatmotiv nahe verwandte Zeichnung des Ziegenschädels ist 1951 datiert.
Darüberhinaus stellte Picasso den "Ziegenschädel im Profil" 1950 und 1952 auf einer Reihe von Keramikteller und -vasen dar.
In diesem Plakat kann man einen Anflug von Humor in den Augen und dem Mund,
in den fallenden Hörnern und der Art, wie das Datum eingearbeitet ist, entdecken. 

Während Bloch, Czwiklitzer und Rodrigo das Blatt als Original-Linolschnitt beschreiben, ist es bei Brigitte Baer nicht als Original-Linolschnitt verzeichnet. Das Blatt weist auch nicht die typischen schmalen Ein-und Austritte in der Linolplatte auf, wie sie normalerweise bei der Bearbeitung mit einem Linolstichel entstehen.
Zudem weisen die ausgestochenen Flächen nicht die typischen feinen Striche auf, welche durch die Überstände entstehen, wie dies in allen andern Linolschnitten von Picasso zu sehen ist.


Verleger

Vallauris Potter Association

Drucker

Arnéra Vallauris, 1952

Hinweis

Luis Carlos Rodrigo, Band III, Arte Editions Seite 1697
Bloch Picasso Nr. 1257 



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